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Mineralwolle
Wärmeleitfähigkeit (Lambda): 0,034 W/mK
Dichte: 80 kg/m³
Brandverhalten: A1
Druckspannung bei 10 % Stauchung: ≥ 20 kPa
Zugfestigkeit senkrecht zur Plattenebene: 10 kPa
Punktlast bei 5 mm Verformung: *NPD
Fläche pro Palette: 57,60 m²
Verfügbare Dicken (mm): 50, 60, 80, 100, 120, 140, 150, 160, 180, 200
Wärmeleitfähigkeit (Lambda): 0,035 W/mK
Dichte: 80 kg/m³
Brandverhalten: A1
Druckspannung bei 10 % Stauchung: 20 kPa
Zugfestigkeit senkrecht zur Plattenebene: 10 kPa
Punktlast bei 5 mm Verformung: *NPD
Fläche pro Palette: 12 m²
Verfügbare Dicken (mm): 50, 60, 80, 100, 120, 140, 150, 160, 180, 200, 220, 240, 250, 300
Mineralwolle ist ein Dämmstoff, der im Bauwesen immer mehr an Bedeutung gewinnt. In
diesem Artikel werfen wir einen genaueren Blick auf dieses Material und besprechen seine Definition, den Herstellungsprozess, Arten, Eigenschaften, Anwendungsbereiche, Markenvergleich, Auswahl der richtigen Dicke, Kauf, Kosten, Zuschnitt und Verlegung sowie Vor- und Nachteile. Wir laden Sie herzlich zur Lektüre ein!
Was ist Mineralwolle?
Mineralwolle ist ein Dämmstoff, der im Bauwesen zunehmend an Popularität gewinnt. In diesem Abschnitt betrachten wir ihre Definition, den Herstellungsprozess, die Arten sowie ihre Anwendungsmöglichkeiten.Definition von Mineralwolle
Die Definition von Mineralwolle basiert auf ihrer Zusammensetzung und ihren Eigenschaften. Es handelt sich um einen Dämmstoff, der aus natürlichen mineralischen Rohstoffen wie Sand, Gestein oder Schlacke hergestellt wird. Mineralwolle zeichnet sich durch hervorragende wärmedämmende, schalldämmende sowie nicht brennbare Eigenschaften aus, weshalb sie im Bauwesen weit verbreitet ist.Herstellungsprozess von Mineralwolle
Der Herstellungsprozess von Mineralwolle beginnt mit der Gewinnung mineralischer Rohstoffe, die anschließend bei sehr hohen Temperaturen geschmolzen werden. Daraus entstehen feine Fasern. Diese werden anschließend geformt und gehärtet. Das Endprodukt ist ein gebrauchsfertiger Dämmstoff.Arten von Mineralwolle: Glaswolle, Steinwolle und Schlackenwolle
Es gibt drei Hauptarten von Mineralwolle: Glaswolle, Steinwolle und Schlackenwolle. Glaswolle wird aus geschmolzenem Quarzsand hergestellt, der zu feinen Fasern verarbeitet wird. Sie bietet hervorragende Wärme- und Schalldämmung und ist nicht brennbar. Sie wird hauptsächlich zur Dämmung von Dächern, Wänden und Dachgeschossen verwendet. Steinwolle wird aus geschmolzenem vulkanischem Gestein wie Basalt oder Diabas hergestellt. Sie besitzt ähnliche Eigenschaften wie Glaswolle, ist jedoch zusätzlich besonders widerstandsfähig gegenüber hohen Temperaturen und Feuchtigkeit. Daher wird sie häufig im Industriebau sowie in Gebäuden mit erhöhten Brandschutzanforderungen eingesetzt. Schlackenwolle entsteht aus geschmolzener Schlacke, einem Nebenprodukt der Stahlproduktion. Sie weist etwas geringere Dämmeigenschaften auf, ist jedoch umweltfreundlicher, da sie aus Recyclingmaterial besteht. Sie wird hauptsächlich zur Schalldämmung und als Füllmaterial für Innenwände verwendet.
Eigenschaften von Mineralwolle
Mineralwolle ist ein Dämmstoff mit zahlreichen Vorteilen. Zu den wichtigsten Eigenschaften von Mineralwolle zählen ihre technischen Parameter, ihre Wärme- und Schalldämmung sowie ihre Nichtbrennbarkeit und mechanische Widerstandsfähigkeit.Technische Parameter von Mineralwolle
Ein entscheidender Parameter ist der Wärmeleitfähigkeitskoeffizient Lambda (λ). Je niedriger der Lambda-Wert, desto besser ist die Wärmedämmung. Typische Werte liegen zwischen 0,030 und 0,045 W/mK, was auf eine hohe Dämmleistung hinweist. Weitere wichtige Parameter sind Dichte, Dicke sowie die Abmessungen der Platten oder Dämmmatten.Wärme- und Schalldämmeigenschaften
Mineralwolle bietet sowohl hervorragende Wärmedämmung als auch ausgezeichnete Schalldämmung. Sie reduziert effektiv Wärmeverluste und sorgt für eine konstante Innentemperatur, was zu Energieeinsparungen und höherem Wohnkomfort führt. Gleichzeitig dämpft sie Geräusche und verbessert den akustischen Komfort in Gebäuden.Nichtbrennbarkeit und Widerstandsfähigkeit
Ein wesentlicher Vorteil ist die Nichtbrennbarkeit. Mineralwolle entzündet sich nicht und trägt somit zur Erhöhung des Brandschutzes bei. Zudem ist sie widerstandsfähig gegenüber mechanischen Belastungen wie Druck oder Zug und behält ihre Dämmeigenschaften über viele Jahre hinweg.
Anwendungsbereiche von Mineralwolle
Mineralwolle wird vielseitig eingesetzt – insbesondere zur Wärmedämmung von Dächern und Wänden, zur Schalldämmung sowie zur Dämmung von Dachgeschossen.Dämmung von Dächern und Wänden
Die Dämmung von Außen- und Innenwänden mit Mineralwolle reduziert Wärmeverluste und schützt die Gebäudekonstruktion vor Witterungseinflüssen. Auch bei der Dachdämmung sorgt sie für stabile Temperaturen im Gebäudeinneren.Mineralwolle als Schalldämmung
Mineralwolle wird häufig in Trennwänden und abgehängten Decken eingesetzt, um Geräusche effektiv zu reduzieren und den Wohnkomfort zu verbessern.Dämmung des Dachgeschosses
Die Dämmung des Dachgeschosses mit Mineralwolle ermöglicht erhebliche Energieeinsparungen. Zudem ist sie einfach zu verarbeiten, was sie auch für die Selbstmontage geeignet macht.Wie wählt man die richtige Dicke von Mineralwolle?
Die Wahl der richtigen Dicke der Mineralwolle ist entscheidend für optimale Wärme- und Schalldämmung. Mineralwolle 5 cm – meist als zusätzliche Schalldämmung oder bei begrenztem Platz Mineralwolle 10 cm – Standardlösung für Wände und Dächer Mineralwolle 15 cm – für höhere energetische Anforderungen Mineralwolle 20 cm – für energieeffiziente und Passivhäuser Je größer die Dicke, desto besser die Wärmedämmung.
